Sortenwechsel Füller — naturtrüb auf klar
Geprüft und freigegeben. Danach darf gearbeitet werden.
Geprüft von D. Krüger am 11.8.2026
Freigegeben von D. Krüger am 11.8.2026
⚠ Sicherheit
- CIP fährt heisse Lauge — Schutzbrille und Handschuhe, Schauglas nicht bei laufender Pumpe öffnen.
- Produkt läuft mit rund 80 °C: Restmenge im Kessel ist heiss, auch wenn die Anlage steht.
- Verschliesserkopf erst nach Stillstand und Freischaltung greifen.
Vorher bereitlegen
- CIP-Programm „Sortenwechsel Trub“
- Zentriertulpen 0,5 l (nur bei Formatwechsel)
- Refraktometer für die Brix-Kontrolle
- Waage für die Füllmengenkontrolle
- Protokollblatt Sortenwechsel
Ablauf — 0 von 8 erledigt
Erst freigeben, wenn das stimmt
- ☐ Klarspülung sichtbar klar am Ablauf
- ☐ Brix im Sollband der neuen Sorte
- ☐ Füllmenge an 10 Flaschen im Toleranzband
- ☐ Kontrolleur schleust eine untergefüllte Testflasche wirklich aus
Stolperfallen
Steht in keinem Handbuch. Genau das geht sonst mit dem Kollegen in Rente.
Erste Palette klarer Saft ist trüb.
Ursache: Zu kurz gespült — Trubstoff sitzt in den Füllventilen und löst sich erst im laufenden Betrieb.
→ Klarspülung am Schauglas beurteilen, nicht nach Zeit. Im Zweifel eine Runde länger.
Füllmenge streut nach dem Wechsel stark.
Ursache: Luft im Ringkessel nach dem Aufziehen.
→ Entlüften und die ersten Umläufe verwerfen, bevor die Kontrolle beginnt.
Maschinenwerte
Hier steht kein Sollwert. Der verbindliche Datensatz liegt in der Maschine. Was hier steht, ist ein Protokoll: wie sie beim Rüsten tatsächlich stand. Für diese Anlage ist kein Parametersatz freigegeben — verglichen wird nur mit dem letzten Rüsten.
Stimmt etwas nicht — falsche Werkzeugnummer, ein Schritt fehlt? Hier ändern. Das Originaldiktat bleibt erhalten.